Marguerite FRIEDLAENDER-WILDENHAIN (1896-1985) für KPM – Teegedeck „Hallesche Form“ – „Goldringe“ – Studiokeramik

verkauft

Beschreibung

Art: Studiokeramik

Entwurf Teetasse und Unterteller: Marguerite FRIEDLAENDER-WILDENHAIN (1896-1985)

Entwurf Kuchenteller (Urbino): Trude PETRI

Entwurf Dekor „Goldringe“ auf Teetasse, Unterteller und Kuchenteller: Trude PETRI

Ausführung: Staatliche Porzellan-Manufaktur Berlin (zuvor und danach: KPM)

Objekt: Teegedeck

Maße: Tasse: Höhe: 5 cm, Breite: 12,5 cm; Untersetzer: Höhe: 2 cm, Breite: 15,5 cm; Kuchenteller: Höhe: 2 cm, Breite: 19 cm

Scherben: weiß

Oberfläche: weiß und gold

Herstellungsperiode: 1930er

Zustand: ganz vereinzelt kleine Kratzer auf dem Kuchenteller, kein Abrieb der Goldfarbe, partielle Oxydation der Goldfarbe.

Signatur/Marke: KPM Zeptermarke (seit 1870 verwendet), KPM roter Reichsapfel (Kugel und Kreuz – seit 1832 verwendet), Burgmarke (Haus über Strich und Bogen), Modellnummer 84/116

Details:
Hier handelt es sich um das berühmte Teegedeck „Hallesche Form“ mit dem Dekor „Goldringe“, das teilweise von Marguerite Friedlaender-Wildenhain und teilweise von Trude Petri entworfen wurde. Die Form der Teetasse und die Form des Untertellers wurden von Marguerite Friedlaender-Wildenhain entworfen und tragen daher auch die Marke der Kunstgewerbeschule Burg Giebichenstein, wo Friedlaender-Wildenhain tätig war. Deswegen heisst es auch „Hallesche Form“, weil die Kunstgewerbeschule Burg Giebichenstein in Halle liegt.

Der Kuchenteller wurde von Trude Petri entworfen und gehört zum sogenannten Urbino-Service von KPM. Auch das Goldring-Dekor auf dem Kuchenteller, aber auch auf Teetasse und Unterteller gehen auf einen Entwurf von Trude Petri zurück. Das Goldring-Dekor wurde per Hand auf das Teegedeck aufgetragen.

Hergestellt wurde das Teegedeck in den 1930er Jahren von der Staatlichen Porzellan-Manufaktur Berlin, die vorher und nachher KPM hiess, was für „Königliche Porzellan-Manufaktur Berlin“ steht.