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1873 geboren in Bremen, Deutschland
1889-1890 Mädchenpensionat in Arolsen
Anfang 1900 Studium der Malerei an einer privaten Kunstschule in München
1901 erste Berührung mit dem Töpferhandwerk während einem Sommeraufenthalt in Diessen am Ammersee (b. München)
1903 Fortsetzung des Malerstudiums an der Kunstakademie in Königsberg
1905-1908 Ausbildung der Töpferei an der Keramischen Fachschule Bunzlau, in Berlin, um sich über Glasuren ausubilden
1905 Gasthörerin an dem Technisch-Chemischen Institut der Technischen Hochschule Berlin-Charlottenburg auf Anregung ihres Mentors, dem Chemiker Marcello Pirani
bis 1911 Mitarbeit in Werkstätten in Schlesien und um Bremen herum
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1911 Einrichtung einer eigenen keramischen Werkstatt in Horn, bei Bremen
– Arbeit an seriellem Gebrauchsgeschirr aus Feinsteingut, meistens in selbst hergestellte Gipsformen gegossen, und dekoriert mit volkstümlichen Motiven
1912 erste Frau, die die Meisterprüfung vor der Handwerkskammer in Bremen ablegt hat
Nach dem 1. Weltkrieg Auguste Papendieck ist in der Not, ihren eigenen Ton herstellen zu müssen; nach vielen Experimenten gelang es ihr, Erde aus der Region erfolgreich mit Westerwälder Ton zu vermischen. Ihre neuen Stücke lassen sich damit bei höheren Temperaturen brennen.
Späte 1920er Jahre Unverwechselbares Formenrepertoire, bei dem Klarheit und Ausgewogenheit herrscht und welches ihr Interesse an der harmonischen asiatischen Keramik widerspiegelt
1930er-1940er Auguste Papendieck ist vertreten an den Leipziger Grassimessen
Zweite Weltkrieg A. Papendieck muss ihre keramische Arbeit wegen fehlenden Materialien und fehlender Kohle zum Brennen unterbrechen
ab 1946 sie nimmt ihre Arbeit wieder auf, ist aber immer noch begrenzt
1950 gestorben in Bremen, Deutschland
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