Bauhaus

Bauhaus

 

Das Staatliche Bauhaus wurde im Jahr 1919 als Schule für angewandte Kunst in Weimar gegründet. Kunst und Handwerk sollten wieder zusammengeführt werden, wobei der Gründer und Architekt Walter Gropius im Bau das Endziel "aller bildnerischen Tätigkeit" sah, wie es im Manifest und Programm des Staatlichen Bauhauses Weimar heißt. Durch die einheitliche Betrachtung von Kunst und Handwerk sollten die Schüler sowohl gestalterische als auch handwerkliche Fähigkeiten erlernen. [1] Die Idee dahinter war, dass es keine "Kunst von Beruf" gäbe, sondern der Künstler nur eine "Steigerung des Handwerkers" sei. Die Methode im Bauhaus-Manifest lautet: "Wiedervereinigung aller werkkünstlerischen Disziplinen - Bildhauerei, Malerei, Kunstgewerbe und Handwerk - zu einer neuen Baukunst als deren unablösliche Bestandteile." Wegen der Betonung des Handwerks wurden die Begriffe Meister, Geselle und Lehrling statt Lehrer und Schüler für die Mitglieder des Bauhauses verwendet. [2]

Heute wird der Begriff Bauhaus häufig zur Bezeichnung einer Stilrichtung mit einfachen geometrischen Formen verwendet. 

 

Geschichte der neuen Kunstschule

Wegen eines Rechtsrucks bei den Thüringer Landtagswahlen im Jahr 1924 kam es zur Vertreibung des Staatlichen Bauhauses aus Weimar. Aber schon im Jahr 1925 konnte das Bauhaus im anhaltinischen Dessau Zuflucht finden und hieß nun "Bauhaus Dessau - Hochschule für Gestaltung". Der von Walter Gropius entworfene Neubau konnte im Jahr 1926 eröffnet werden. 1932 wurde das Bauhaus auch hier von der politischen Rechten vertrieben. Der letzte Bauhaus-Direktor, Ludwig Mies van der Rohe, hat die Schule dann im gleichen Jahr für ein Semester als private Institution noch einmal wiedereröffnet; diesmal in Berlin-Lankwitz in der ehemaligen Telefonfabrik Tefag (Birkbuschstraße 49). Im Jahr 1933 war aber auch in Berlin Schluss mit dem Bauhaus.

               

Das Gebäude vom Bauhaus in Dessau. An dieser Schule wurde Kunst und Architektur gelehrt.

Bauhausgebäude in Dessau (Entwurf: Walter Gropius)

Foto: Robert Züblin

 

Die Bauhaus-Töpferei in Dornburg

Nach der Gründung des Bauhauses wurde dessen Keramik-Abteilung in einem Raum der Ofenfabrik Schmidt in Weimar eingerichtet. Dort wollten sich die Bauhäusler zunächst auf Baukeramik konzentrieren. Da die Zusammenarbeit mit der Ofenfabrik bereits Anfang 1920 endete, wurde die keramische Ausbildung der Bauhausschüler in die Töpferei der Brüder Krehan in Dornburg verlegt, wo man sich nun auch mit Gebrauchskeramik beschäftigen konnte. Es war eine klassische Win-Win-Situation: Die Töpferei Krehan war in eine wirtschaftliche Notlage geraten und die Keramik-Abteilung des Bauhauses brauchte eine neue Ausbildungsstätte. [3]

Die Krehan-Töpferei stellte - auch während der Bauhauszeit - landestypische Keramik in Bürgel-Tradition her. Es wurde Gebrauchskeramik produziert; darunter Irdenware mit Bleiglasuren und Engobe sowie Steinzeug mit Salzglasuren. [4]

Im Jahr 1921 konnte die neue Bauhauswerkstatt in Dornburg unter ihrem Formmeister, dem Bildhauer Gerhard Marcks, die Arbeit aufnehmen und Form-Experimente bei der Gefäß-Herstellung durchgeführt werden.  In dieser Anfangszeit wurde die Funktionalität nahezu ignoriert. So hatten die Tüllen von Kannen Überlänge oder dünne Henkel; für den Alltagsgebrauch untaublich. Mitunter wurden diese Experimente von Lindig, Bogler und Marcks gemeinsam durchgeführt. Gropius wertete dieses künstlerische Schaffen von Unikaten als "romantische Produktion" herab. Dennoch waren diese Versuche Grundlage für die Modelle, "die seiner Vorstellung vom Handwerk als Laboratorium für die Industrie entsprachen und für die bzw. infolge der Bauhausausstellung 1923 entstanden. Einfallsreich, ästhetisch anspruchsvoll und variabel, ermöglichten sie mit einem Grundvorrat vorgefertigter Elemente unterschiedliche Gefäßtypen." [5] 

 

Gerhard-Marcks-Heiliger-Georg-Goebbels-Ausstellung-Entartete-Kunst

Der Nazi-Propagandaminister Joseph Goebbels blickt verächtlich auf die Exponate der Ausstellung "Entartete Kunst" (Foto-Aufnahme vom 27.2.1938). Rechts die Skulptur "Heiliger Georg" von Gerhard Marcks. Die beiden Gemälde linker Hand sind von Emil Nolde: "Christus und die Sünderin" sowie "Die klugen und die törichten Jungfrauen".

[Fotograf: unbekannt, Quelle: Bundesarchiv/ Wikimedia Commons, Lizenz: CC BY-SA 3.0 de]

 

In der anfänglichen Experimentierphase entstand auch die zum Bauhaus-Symbol gewordene Kombinationsteekanne von Theodor Bogler. Auch Otto Lindig hat Gefäße mit austauschbaren Teilen geschaffen, wodurch je nach Montage die Funktion des Gegenstandes verändert werden konnte. [6] Lindig und Bogler waren gegenüber der Hinwendung zu Industrie und Maschine, wie von Gropius gefordert, offen. Das Ziel des Bauhaus-Gründers: "die ... vollbrachte Arbeit mehr Menschen zugänglich machen." [7] Werkmeister Krehan wollte an der "romantischen Produktionsweise" des klassischen Töpferhandwerks festhalten. [8] Marcks versuchte die Beteiligten zu überzeugen, zumindest am Handwerk als Grundlage des künstlerischen Schaffens festzuhalten. Durch den Fokus auf die industrielle Fertigung sah er die Gefahr, dass eine Verdrängung der handwerklichen Ausbildung stattfinden würde. [9]

Zwar kam es am Ende in der Dornburger Bauhaus-Töpferei zu einer Serienproduktion; jedoch sehr geringen Ausmaßes, angesichts der chronisch beschränkten Mittel der Bauhaus-Werkstatt. Auch die Fertigung der Dornburger Stücke in den Fabriken der etablierten Keramik- und Porzellan-Industrie ging über vereinzelte Stücke nicht hinaus. Zumindest war die keramische Bauhaus-Abteilung in Dornburg die erste unter den Bauhaus-Werkstätten, die frühzeitig ernsthafte Kontakte zur Industrie herstellen konnte. [10] Im Jahr 1924/ 25 gab es außerdem eine Lizenzproduktion von Gewürzdosen, Schalen und Bechervasen durch eine Töpferei in Bürgel. [11]

 

Prüfungsordnung der Bauhaus-Keramik-Werkstatt

Von den Schülern der Bauhaustöpferei machten am Ende nur vier die Gesellenprüfung: Otto Lindig, Theo Bogler und Marguerite Friedlaender im Jahr 1922, sowie Werner Burri im Jahr 1924. [12]

Die Prüfungsordnung des Bauhauses war eng an die Anforderungen der traditionellen Töpferhandwerksbetriebe angelegt (das Bauhaus wollte der Skepsis der alteingesessenen Handwerker entgegenwirken) [13]:

"1. Tonbearbeitung

2. Aufbauen der Tongefäße und Tonstücke für den Brand

a. Töpfe drehen auf der Drehscheibe und henkeln

b. Aufbau von Ziegelplastik (Bauplastik), Ausdrücken der Gipsform

c. Ofenbau (Kacheln)

d. Drehen von Gipsformen

3. Glasieren, Begießen, Bemalen nach verschiedenen Techniken (Malhorn, Kratzverfahren usw.)

4. Brennen im Ofen (offener Brand, Kapselbrand), Heizen und Regeln der Temperatur

5. Chemische Vorkenntnisse für die Zusammenstellung der Glasuren

6. Werkzeugkenntnis, Preisberechnungen und Buchführung, Fachliteratur."

 

Nach dem Ende des Bauhaus in Weimar

Die materiellen Schwierigkeiten in der Bauhaus-Töpferei Dornburg führten im Jahr 1924 dazu, dass Aufträge nicht mehr erfüllt werden konnten. Lindig schlug daher vor, entweder zur rein handwerklichen Fertigung zurückzukehren, also ganz auf die serielle Produktion zu verzichten oder die Werkstatt in eine Keramik-Fabrik umzubauen. [14] Am Ende kam es zu keiner Entscheidung mehr, denn das Bauhaus in Weimar musste ins anhaltinische Dessau umziehen; die Dornburger Werkstatt wurde nicht mitgenommen.

Gerhard Marcks beschreibt das Schicksal der Bauhaus-Töpferei nach dem Untergang des Bauhauses so:

"Als das Weimarer Bauhaus aufflog, spaltete sich die Töpferei - ein Zweig ging nach Halle - Lindig blieb in Dornburg allein zurück. Der Ruf der Bauhaus-Töpferei war gefestigt und hielt durch Jahrzehnte klösterlicher Einsamkeit - auf der Leipziger Messe traf man sich mit anderen Bauhäuslern, die nun über ganz Deutschland verstreut waren." [15]

Lindig und Burri blieben in Dornburg, während Marcks, Friedlaender und Franz Wildenhain an die Kunstgewerbeschule Burg Giebichenstein in Halle gingen. Marcks war sichtlich erleichtert, Dornburg zu verlassen. Die Bauhaus-Töpferei habe ihn am Ende nicht mehr interessiert; außerdem sei er überfordert gewesen, wie er selbst schreibt. "[...] die heranwachsenden Gesellen wollten den Ruhm gern für sich haben und gingen da wenig ehrenvoll zu Werke. Ich trat beiseite, weil ich sie sich frei entwickeln lassen wollte, sie aber traten heimlich noch ein bisschen in meinen Rücken. Und natürlich der mir am meisten verdankte, am döllsten." [16] Er berichtet von tragischen Geschehnissen: "Frau B. [Bogler] hat sich das Leben genommen. In diesem Rosenparadies ist allerhand vor sich gegangen." [17] Nicht zu vergessen die prekäre räumliche Situation in Dornburg, wegen der Marcks schon 1923 mit drastischen Worten an das Bauhaus appellierte: "Ich habe in meiner bisherigen Werkstatt mir im Winter eine Nieren-Affektion zugezogen, ich bitte also und stelle das Bauhaus vor die Alternative: neue Werkstatt oder Leihsarg." [18]

Die Dornburger Töpferei wurde nach dem Umzug des Bauhauses von dessen Nachfolgerin, der Weimarer Hochschule für Handwerk und Baukunst, übernommen; unter der Leitung von Otto Lindig. In Dessau hatte das Bauhaus keine Keramikabteilung eröffnet. Zu den Lindig-Schülern jener Zeit gehörten: Ernst Brandenburg, Johannes Leßmann, Egon Bregger, Wieland Tröschel und Leopold Berghold: in späterer Zeit auch Ingrid Triller (geborene Abenius), Erich Triller, Walburga Külz, Rose Krebs und Marieluise Fischer. 1930, nach dem Emporkommen der ersten deutschen Nazi-Regierung in Weimar, war auch die Weimarer Hochschule für Handwerk und Baukunst in Nazi-Hand gelangt und eine Zusammenarbeit mit der Dornburger Werkstatt beendet worden. Lindig pachtete die Töpferei schließlich im selben Jahr. [19]

 

Der Eingang des Gebaeudes des Bauhaus in Dessau, entworfen von Walter Gropius in einer Aufnahme von 1988.

Der Blick auf das Treppenhaus über dem Haupteingang zum Bauhaus in Dessau im Jahr 1988. Das Gebäude wurde vom Bauhausgründer Walter Gropius entworfen.

[Foto: Thomas Lehmann, Quelle: Bundesarchiv/ Wikimedia Commons, Lizenz: CC BY-SA 3.0 de]

 

Das Bauhaus entwickelt sich zum "Laboratorium für die Industrie"

Ging es am Anfang um die Vereinigung von Kunst und Handwerk, war das Bauhaus-Ziel am Ende die industrielle Formgestaltung. Die Enttäuschung Marcks über die neuen Zielsetzungen durch Gropius begann schon sehr früh, als er im Juni 1921 aus dem fernen Dornburg schrieb: "Mit dem Bauhaus kann ich mich garnicht mehr einverstanden erklären. Gropius ist der reine Wilhelm II, und über kurz oder lang sitzt die Karre im Dreck des Formalismus. Alle 4 Wochen erwäge ich meine Abdankung im lieben Herzen. Säße ich noch in Weimar, dann wäre ich nicht mehr am B.-" [20]

Die Differenzen zwischen Marcks (Kunst)/ Krehan (Handwerk) und Lindig/ Bogler (industrielle Fertigung) waren also bezeichnend für das Bauhaus überhaupt. Der Konstruktivist Lazlo Moholy-Nagy war in den Augen von Marcks der Hauptschuldige dieser Entwicklung; er sei der "Totengräber des Bauhauses" gewesen; [21] anstatt dem Einfluss Moholys Einhalt zu gebieten, habe Gropius "die Muse an Moholy & Co. verraten". [22] 

Neben dem kunstfeindlichen Formalismus, der sich an der bestmöglichen industriellen Fertigung orientiert, kritisierte Marcks auch die Theoretisierung. [23] Er machte seine Position bereits im Jahr 1922 deutlich: "Aus dem Für und Wider die mechanische Ästhetik kann man keine Weltanschauung ableiten. Die Maschine ist nicht wegzuleugnen, und auch nicht zu überschätzen. Gebt ihr, was das ihre ist. Heutigentags wird man selbstverständlich Eisenbahn fahren und Schreibmaschinen gebrauchen, kaum aber wird man einen Liebesbrief oder an den Weihnachtsmann jemals mit der Maschine schreiben. Wenn man also die mechanische Ästhetik nicht ablehnt, sondern sich zu ihr bekennt, dann gehe man unvoreingenommen an die Arbeit. Die Maschinenform ist längst gefunden, und zwar von Ingenieuren, die vielleicht auch Künstler waren; denn Künstler ist keine Berufsfrage. Es ist ebenso falsch dem Bau oder der Maschine fremde Elemente als stilbildend aufzuzwingen (ionische Säule oder Quadrat), wie es leerer Ästhetizismus ist, maschinenähnliche Unmaschinen zu bilden. [...] Wer also den Ingenieuren, Schmieden, Töpfern, Tischlern etc. helfen will, der werde selbst einer, d.h. er vertiefe sich in den Gegenstand und nicht in die Theorie." [24]

Zwar ließ der Formmeister Marcks seinen Schülern in Dornburg freie Hand, wie er selbst schrieb [25]. Dennoch habe er einen Einfluss gehabt, wie der Bauhaus-Experte Dr. Klaus Weber vermutet. Zum einen habe Marcks seinen Schülern beigebracht, "ihre Gefäße in erster Linie als plastische Gegenstände zu gestalten, deren Bestandteile klar voneinander abgesetzt, aber dennoch zu einem organisch geschlossenen Ganzen verbunden sind." [26] Zum anderen habe er auch die "Kenntnis außereuropäischer sowie mediterraner und antiker Gefäßformen" weitergegeben, "deren Einfluß in manchen frühen Arbeiten von Lindig oder Bogler deutlich zu erkennen ist und dort zuweilen eigentümliche Synthesen mit traditionellen Formen der Thüringer Töpferei bildet." [27]

Otto Lindig schätzte die formale Prägung durch seinen Meister Marcks gering ein: "Sein Einfluß, der große Wirkung hatte, gründete sich ausschließlich auf Unterhaltung mit ihm, darauf, daß er Anteil an seiner Arbeit nehmen ließ, daß wir alle völlig frei und aufgeschlossen miteinander lebten." [28] Das persönliche Miteinander hebt auch Marcks in seinen Erinnerungen hervor: "Die ganze Töpferei, suspekt bei den Bauern als 'Communismus' (der blonde Bruder Krehan rächte sich dafür: 'einen Bauern bescheißen is keine Sünde'), war eine Familie." [29]

 

Die Meister des Bauhaus (nicht abschließend)

Zur Hervorhebung der modernen Lehrmethodik hat Walter Gropius neue Begrifflichkeiten für das Lehrpersonal eingeführt: "Formmeister" hießen Lehrer, die künstlerische (gestalterische) Methoden vermittelten; "Werkmeister" wurden diejenigen Lehrer genannt, die ein Handwerk lehrten. [30] Die Formmeister, die 1926 nach Dessau übersiedelten, bekamen den Titel "Professoren". Konkret betraf das Feininger, Kandinsky, Klee, Moholy-Nagy, Muche und Schlemmer. [31]

 

Akt- und Figurenzeichnen:

Max Thedy (Formmeister) [e]

Oskar Schlemmer (Formmeister) [e]

Joost Schmidt (Jungmeister) [e]

 

Architektur:

Hannes Meyer (Jungmeister und Bauhaus-Direktor 1928-1930) [e]

Adolf Meyer (Lehrer)

 

Bauatelier:

Hans Wittwer (Lehrer) [e]

 

Baulehre:

Hannes Meyer (Jungmeister und Bauhaus-Direktor 1928-1930) [e]

Carl Fieger (Lehrer) [e]

Hans Wittwer (Lehrer) [e]

Anton Brenner (Lehrer) [e]

Ludwig Mies van der Rohe (Lehrer und Bauhaus-Direktor 1930-1933) [e]

 

Das Laubenganghaus in Berlin-Steglitz. Entworfen unter anderem von Bauhaus-Architekt Anton Brenner. Weitere Architekten waren Paul Mebes und Paul Emmerich. Das Gebäude ist aus dem Jahr 1930

Das Laubenganghaus im Fertigstellungs-Jahr 1930 von Bauhaus-Architekt Anton Brenner (sowie den Architekten Paul Mebes und Paul Emmerich) in der Neuchateller Str. 19-20, 12203 Berlin.

[Foto: Georg Pahl, Quelle: Bundesarchiv/ Wikimedia Commons, Lizenz: CC BY-SA 3.0 de]

 

Bauen und Planen, Stadtplanung und Siedlungswesen:

Ludwig Hilberseimer (Lehrer) [e]

Ludwig Mies van der Rohe (Lehrer und Bauhaus-Direktor 1930-1933) [e]

Mart Stam (Lehrer) [e]

 

Bildnerische Formlehre:

Paul Klee (Formmeister) [e]

 

Bühne:

Lothar Schreyer (Lehrer) [e]

Oskar Schlemmer (Formmeister) [e]

 

Buchbinderei:

Georg Muche (Formmeister) [e]

Paul Klee (Formmeister) [e]

Lothar Schreyer (Formmeister) [e]

Otto Dorfner (Werkmeister) [e]

 

Druckerei:

Walter Klemm (Formmeister) [e]

Lyonel Feininger (Formmeister) [e]

Carl Zaubitzer (Werkmeister) [e]

 

Form- und Farbenlehre:

Wassily Kandinsky (Formmeister) [e]

 

Fotografie:

Walter Peterhans (Lehrer/ Werkmeister) [e]

 

Glasmalerei:

Johannes Itten (Formmeister) [e]

Oskar Schlemmer (Formmeister) [e]

Paul Klee (Formmeister) [e]

Carl Schlemmer (Werkmeister) [e]

Josef Albers (Werkmeister) [e]

 

Holzbildhauerei:

Richard Engelmann (Formmeister) [e]

Johannes Itten (Formmeister) [e]

Georg Muche (Formmeister) [e]

Oskar Schlemmer (Formmeister) [e]

Hans Kämpfe (Werkmeister) [e]

Josef Hartwig (Werkmeister) [e]

 

Keramik:

Leo Emmerich (Werkmeister) [c]

Max Krehan (Werkmeister)

Leibbrand (Werkmeister) [d]

Gerhard Marcks (Formmeister)

 

Gerhard-Marcks-Albertus-Magnus-Bundeskanzleramt-Bundeskanzler-Helmut-Schmidt

Gerhard Marcks im Jahr 1977 zusammen mit dem damaligen Bundeskanzler Helmut Schmidt bei der Aufstellung seiner Skulptur "Albertus Magnus" im Bundeskanzleramt. Die überaus naturalistische Ausführung der Bronze wirkt wie ein um Jahrzehnte verzögerter Kniefall vor der Nazi-Verhetzung seiner abstrahiert-naiven Kunstwerke als entartet.

[Foto: Detlef Gräfingholt, Quelle: Bundesarchiv/ Wikimedia Commons, Lizenz: CC BY-SA 3.0 de]

 

Metallbearbeitung:

Johannes Itten (Formmeister) [e]

Paul Klee (Formmeister) [e]

Oskar Schlemmer (Formmeister) [e]

Laszlo Moholy-Nagy (Formmeister) [e]

Marianne Brandt (Lehrer) [e]

Alfred Arndt (Jungmeister) [e]

Lilly Reich (Lehrerin) [e]

Naum Slutzky (Werkmeister) [e]

Wilhelm Schabbon (Werkmeister) [e]

Alfred Kopka (Werkmeister) [e]

Christian Dell (Werkmeister) [e]

Willi Wirths (Werkmeister) [e]

Rudolf Schwarz (Werkmeister) [e]

Alfred Schäfter (Werkmeister) [e]

Paul Tobias (Werkmeister) [e]

 

Möbel-Tischlerei:

Walter Gropius (Formmeister und Bauhaus-Direktor 1919-1928) [e]

Johannes Itten (Formmeister) [e]

Beck (Lehrer) [e]

Marcel Breuer (Jungmeister) [e]

Josef Albers (Jungmeister) [e]

Alfred Arndt (Jungmeister) [e]

Lily Reich (Lehrerin) [e]

Vogel (Werkmeister) [e]

Josef Zachmann (Werkmeister) [e]

Anton Handik (Werkmeister) [e]

Erich Brendel  (Werkmeister) [e]

Reinhold Weidensee (Werkmeister) [e]

Eberhard Schrammen (Werkmeister) [e]

Heinrich Bökenheide (Werkmeister) [e]

 

Schrift:

Dora Wibiral (Formmeister) [e]

Joost Schmidt (Jungmeister) [e]

 

Steinbildhauerei:

Richard Engelmann (Formmeister) [e]

Johannes Itten (Formmeister) [e]

Oskar Schlemmer (Formmeister) [e]

Karl Krull (Werkmeister) [e]

Max Krause (Werkmeister) [e]

Josef Hartwig (Werkmeister) [e]

 

Typografie/ Reklame:

Herbert Bayer (Jungmeister) [e]

Joost Schmidt (Jungmeister) [e]

Willi Hauswald (Werkmeister) [e]

 

Weberei:

Johannes Itten (Formmeister) [e]

Georg Muche (Formmeister) [e]

Anni Albers (Lehrerin) [e]

Gunta Stölzl (Jungmeister) [e]

Helene Börner (Werkmeister) [e]

 

Wandmalerei:

Johannes Itten (Formmeister) [e]

Oskar Schlemmer (Formmeister) [e]

Wassily Kandinsky (Formmeister) [e]

Hinnerk Scheper (Jungmeister) [e]

Alfred Arndt (Jungmeister) [e]

Franz Heidelmann (Werkmeister) [e]

Carl Schlemmer (Werkmeister) [e]

Hermann Müller (Werkmeister) [e]

Edwin Keiling (Werkmeister) [e]

 

 

 

 

Liste der Bauhausschüler - Lehrlinge und Gesellen (nicht abschließend)

 

Buchbinderei:

 

Druckerei:

 

Glasmalerei:

 

Keramik:

Theodor Bogler [a]

Werner Burri

Gertrud Coja [a]

Johannes Driesch [a]

Lydia Foucar [a]

Marguerite Friedlaender [a]

Thoma Gräfin Grote [b]

Margarete Heymann, verh. Heymann-Loebenstein [b]

Herbert Hübner [b]

Otto Lindig [a]

Wilhelm Löber [b]

Else Mögelin [a]

Eva Oberdieck-Deutschbein [b]

Renate Riedel [b]

Franz Rudolf Wildenhain [b]

 

Malerei:

Otto Hofmann [a]

 

Metallbearbeitung:

 

Tischlerei:

 

Wandmalerei:

 

Weberei:

 

Einzelnachweise:

[1] Förderkreis Keramik-Museum Bürgel e.V., Träger des Keramikmuseums Bürgel (Hrsg.): Otto Lindig, Die Dornburger Zeit, Gera 2010, S. 8.

[2] Weber, Klaus (Hrsg.): Keramik und Bauhaus, Berlin 1989, S. 10.

[3] Jakobson, Hans-Peter: Homage Otto Lindig, in: Wiss. Z. Hochsch. Archit. Bauwes. – A. – Weimar 36 (1990) 1-3, S. 142.

[4] Jakobson, Hans-Peter: Homage Otto Lindig, in: Wiss. Z. Hochsch. Archit. Bauwes. – A. – Weimar 36 (1990) 1-3, S. 142.

[5] Jakobson, Hans-Peter: Homage Otto Lindig, in: Wiss. Z. Hochsch. Archit. Bauwes. – A. – Weimar 36 (1990) 1-3, S. 142.

[6] Jakobson, Hans-Peter: Homage Otto Lindig, in: Wiss. Z. Hochsch. Archit. Bauwes. – A. – Weimar 36 (1990) 1-3, S. 142.

[7] Brief von Walter Gropius an Gerhard Marcks vom 5.4.1923, zitiert aus: Weber, Klaus (Hrsg.), Keramik und Bauhaus, Berlin 1989, S. 42.

[8] Weber, Klaus (Hrsg.): Keramik und Bauhaus, Berlin 1989, S. 10.

[9] Weber, Klaus (Hrsg.): Keramik und Bauhaus, Berlin 1989, S. 42.

[10] Weber, Klaus (Hrsg.): Keramik und Bauhaus, Berlin 1989, S. 22-24.

[11] Jakobson, Hans-Peter: Homage Otto Lindig, in: Wiss. Z. Hochsch. Archit. Bauwes. – A. – Weimar 36 (1990) 1-3, S. 143.

[12] Jakobson, Hans-Peter: Homage Otto Lindig, in: Wiss. Z. Hochsch. Archit. Bauwes. – A. – Weimar 36 (1990) 1-3, S. 142.

[13] Weber, Klaus (Hrsg.): Keramik und Bauhaus, Berlin 1989, S. 13.

[14] Weber, Klaus (Hrsg.): Keramik und Bauhaus, Berlin 1989, S. 24-25.

[15] Gerhard Marcks: Otto Lindig, in: SIGILL Blätter für Buch und Kunst, Heft 1, Folge 6, Otto Rohse Presse,  Hamburg 1977, S. 21 f.

[16] Brief von Gerhard Marcks an Richard Fromme vom 8.2.1925, zitiert aus: Weber, Klaus (Hrsg.): Keramik und Bauhaus, Berlin 1989, S. 42-43.

[17] Brief von Gerhard Marcks an Richard Fromme vom 8.2.1925, zitiert aus: Weber, Klaus (Hrsg.), Keramik und Bauhaus, Berlin 1989, S. 25.

[18] Brief von Gerhard Marcks an das Bauhaus vom 26.5.1923, zitiert aus: Weber, Klaus (Hrsg.), Keramik und Bauhaus, Berlin 1989, S. 41.

[19] Jakobson, Hans-Peter: Homage Otto Lindig, in: Wiss. Z. Hochsch. Archit. Bauwes. – A. – Weimar 36 (1990) 1-3, S. 143; Förderkreis Keramik-Museum Bürgel e.V., Träger des Keramikmuseums Bürgel (Hrsg.): Otto Lindig, Die Dornburger Zeit, Gera 2010, S. 20; Jakobson, Hans-Peter: Otto Lindig: „Im Grunde ist das Töpfemachen ja immer die gleiche Sache...“, in: Weber, Klaus (Hrsg.): Keramik und Bauhaus, Berlin 1989, S. 53.

[20] Brief von Gerhard Marcks an Richard Fromme vom 6.6.1921, zitiert aus: Weber, Klaus (Hrsg.): Keramik und Bauhaus, Berlin 1989, S. 37.

[21] Gerhard Marcks zitiert in: Weber, Klaus (Hrsg.): Keramik und Bauhaus, Berlin 1989, S. 36.

[22] Brief von Gerhard Marcks an Walter Gropius vom 9.9.1935, zitiert aus: Weber, Klaus (Hrsg.): Keramik und Bauhaus, Berlin 1989, S. 36.

[23] Weber, Klaus (Hrsg.): Keramik und Bauhaus, Berlin 1989, S. 42.

[24] Brief von Gerhard Marcks an das Bauhaus vom 10.2.1922, zitiert aus: Weber, Klaus (Hrsg.), Keramik und Bauhaus, Berlin 1989, S. 42.

[25] Brief von Gerhard Marcks an Richard Fromme vom 8.2.1925, zitiert aus: Weber, Klaus (Hrsg.): Keramik und Bauhaus, Berlin 1989, S. 43.

[26] Weber, Klaus (Hrsg.): Keramik und Bauhaus, Berlin 1989, S. 40.

[27] Weber, Klaus (Hrsg.): Keramik und Bauhaus, Berlin 1989, S. 40.

[28] Otto Lindig, zitiert aus: Weber, Klaus (Hrsg.), Keramik und Bauhaus, Berlin 1989, S. 39.

[29] Gerhard Marcks, zitiert aus: Weber, Klaus (Hrsg.), Keramik und Bauhaus, Berlin 1989, S. 33.

[30] Förderkreis Keramik-Museum Bürgel e.V., Träger des Keramikmuseums Bürgel (Hrsg.): Otto Lindig, Die Dornburger Zeit, Gera 2010, S. 22.

[31] Neurauter, Sebastian: Das Bauhaus und die Verwertungsrechte, Tübingen 2013, S. 311.

 

[a] Jakobson, Hans-Peter: Homage Otto Lindig, in: Wiss. Z. Hochsch. Archit. Bauwes. – A. – Weimar 36 (1990) 1-3, S. 142.

[b] Förderkreis Keramik-Museum Bürgel e.V., Träger des Keramikmuseums Bürgel (Hrsg.): Otto Lindig, Die Dornburger Zeit, Gera 2010, S. 45.

[c] Weber, Klaus (Hrsg.): Keramik und Bauhaus, Berlin 1989, S. 10.

[d] Weber, Klaus (Hrsg.): Keramik und Bauhaus, Berlin 1989, S. 11.

[e] Siebenbrodt, Michael/ Schöbe, Lutz: Bauhaus, 1919-1933 Weimar-Dessau-Berlin, New York 2012, S. 250 f.

 

Weitere Quellen: 

Museen der Stadt Gera u.a. (Hrsg.): Otto Lindig der Töpfer, Gera/ Karlsruhe 1990, S. 9-12.

Neumann, Eckhard (Hrsg.): Bauhaus und Bauhäusler, Köln 1985, S. 12.

Weber, Klaus (Hrsg.): Keramik und Bauhaus, Berlin 1989, S. 10, 27.

 


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